Samstag, 25. Mai 2013

Erdbeerträumchen: Erdbeer-Makronen-Kuchen ...Yummi!

Hallöchen!

Im Frühling beginnt die Erdbeerzeit (darauf freue ich mich übrigens im Fühling am meisten, kleiner Wink zu unserem Gewinnspiel). Erdbeeren könnte ich dann den ganzen Tag essen. Jeden Tag. Immer. Egal wann und egal wie. Pur, gezuckert, im Quark, in Kuchen, mit Pudding ohne Pudding, in allen erdenklichen Variationen (nur nicht als Eis oder Soße, bah!)

Deshalb möchte ich euch heute ein supertolles Kuchen Rezept für einen Erdbeer-Makronen-Kuchen zeigen. Den Kuchen hab ich in einer Woche zwei Mal gemacht, weil er wirklich so gut war.
Im ersten Moment dachte ich: Makronen? Die sind doch aus Kokos und isst man zu Weihnachten. Nein, unser Freund google hilft da gern weiter:

Makronen sind Dauerbackwaren aus einer dressierfähigen Grundmasse, die aus Zucker und Eiklar, bisweilen auch aus Eigelb bestehen. Mit Ausnahme der Kokosmakronen enthalten sie weder Mehl noch Stärke. Dieser Grundmasse werden zerkleinerte Mandeln oder Ölsamen außerErdnusskernen zugegeben.[1] Grundlage für Makronen kann auch eine Makronenmasse sein. Nur Mandel- und Marzipanmakronen werden als Makronen bezeichnet, andere Makronen werden nach Art der Ölsamen oder Rohmasse bezeichnet.
Quelle: Wikipedia

So. Sind wir nun auch alle etwas schlauer. Es handelt sich also nicht um einen weihnachtlichen Erdbeerkuchen. Aber genug auf die Folter gespannt. Hier kommt das Rezept für den Erdbeer Makronen Kuchen:


Zutaten für eine 26 cm Springform
für den Mürbeteig
175 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Sakz
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Butter

Für den Makronen-Rührteig
150 g Marzipanrohmasse
75 ml Milch
25 ml Mandellikör
100 g Butter
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
75 g Zucker
2 Eier
75 g Mehl
1 TL Backpulver

75 g Mandelblättchen
100 g Zartbitterkuvertüre
600-750 g Erdbeeren
1 Pck. Tortenguss

1. Als erstes stellt ihr den Mürbeteig her, da dieser noch gut 30 Min. kühlen muss. Dazu Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, Vanillezucker und 1-2 EL kaltes Wasser verkneten. Geht am besten mit den Händen. Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten und mit Mehl ausstäuben. Nun die Form mit dem Mürbeteig auslegen, dabei einen kleinen Rand formen. Jetzt für gute 30 Min. in den Kühlschrank.

2. Nun stellt ihr den Makronenteig her. Dazu die Marzipanrohmasse kleinschneiden. Milch und Mandellikör in einen Topf geben, Marzipanrohmasse dazu und alles unter Rühren erhitzen bis das Marzipan geschmolzen ist. Achtet darauf, dass die Masse nicht kocht. Abkühlen lassen.

Den Ofen in der Zwischenzeit auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Butter, Zitronenschale, Salz und Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach zugeben und ebenfalls schaumig schlagen. Nun die ausgekühlte Marzipanmasse unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unter die Masse rühren. Den Makronenteig nun auf den Mürbeteig geben und auf der unteren Schiene im Ofen für gut 35 Min. backen.

3. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen. Die Kuvertürte schmelzen und anschließend den Kuchen rund um sowie auf der ganzen Fläche damit bestreichen. Die Mandelblättchen können nach belieben angeröstet oder direkt auf den Kuchenrand gegeben werden.
Die Erdbeeren waschen und halbieren und auf dem Kuchen verteilen. Tortenguss nach Anleitung zubereiten, auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen für eine gute halbe Stunde bis Stunde kaltstellen.

Fertig.


Das Rezept stammt aus dem Bookazine Landküche - Landedition - aus Omas Backbuch . Kuchen & Torten. Auch diese Zeitschrift erscheint wie die Lecker Bakery alle 3 Monate und kostet 4,95 €. Meiner Meinung nach eine sehr lohnenswerte Zeitschrift, die immer tolle Rezepte zum nachbacken hat. ABER: ich finde die Rezepte teilweise nicht gut beschrieben. Ist man noch am Anfang seiner Backkarriere kann es in den Rezepten zu Verwirrungen führen, da die Angaben manchmal sehr ungenau sind. Grundsätzlich aber eine tolle Zeitschrift!


Den Kuchen würde ich als sehr einfach und sehr schnell zubereitet einstufen. wer sich die Arbeit mit den Mandelblättchen und der Kuvertüre sparen möchte, kann beides auch komplett weglassen und z.B. zuerst Sahne auf den Boden geben und dann mit Erdbeeren garnieren.

Uns hat er jedenfalls richtig gut geschmeckt!

Seid ihr auch solche Erdbeer-Fans? Habt ihr auch die Eigenart, dass ihr vielleicht Erdbeeren mögt, Erdbeereis aber gar nicht? Wie esst ihr Erdbeeren am liebsten? 

Liebe Grüße und einen schönen (Fußball-)Samstag!

Eure
Janin

Kommentare:

  1. Ich mag Erdbeeren selber auch gerne, auch im Kuchen usw., aber ich hasse Erdbeermarmelade und diese Erdbeeren aus dem Glas, furchtbar.

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  2. Wie lecker, ich liebe Erdbeeren *.*

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