Freitag, 19. April 2013

Der gute Wille zählt...

Hallo ihr Lieben!

Tja. Wer kennt es nicht. Man hat sich etwas vorgenommen, möchte dies bestmöglich umsetzen und hinterher bleibt einem nur zu sagen "Der gute Wille zählt."

Genauso erging es mir letzte Woche. Ich hatte mir vorgenommen für einen Geburtstag einen Pink Ombre Cake zu backen. Von außen sollte weißer Fondant dominieren und ein pinker Schmetterling als Blickfang herhalten. Den Abschluss sollte ein pinkes Band am unteren Rand machen.

So weit, so gut. In meinem Kopf sah alles ganz wunderbar aus und auch angeschnitten konnte sich das Törtchen durchaus sehen lassen!


Das Rezept für den Pink Ombre Cake habe ich wie immer aus der Lecker Bakery. Da der Kuchen geschmacklich echt toll war, gibt es das Rezept und im Anschluss einige Bilder des missglückten Kuchens.

Zutaten für eine Springform mit 20 cm Durchmesser:
300g weiche Butter
280 g Zucker
6 Eier
50 ml Buttermilch
2 gestrichene TL Backpulver
220 g Mehl
100 g Speisestärke

Für die Füllung
150 g Erbeerfruchtaufstrich

Für das Frosting
275 g weiche Butter
275 g Puderzucker
150 g Joghurt

alternativ z.B. diese amerikanische Buttercreme oder eine Ganache verwenden, da ich nicht weiß in wie weit das Frosting fondantsicher ist.

Außerdem:
(bestenfalls) 2 Springformen à 20 cm Durchmesser
Frischhaltefolie
Lebensmittelgelpaste in Pink (oder wahlweise jede andere Farbe)

1. 300 g Butter und den Zucker schaumig rühren. Eier nach und nach zugeben. Anschließend Buttermilch zur Masse geben. Backpulver, 220 g Mehl und Stärke mischen. Den Teig in 4 gleichgroße Portionen einteilen und 3 der Teige in verschiedenen Rosatönen einfärben - von hell zu dunkel.

2. Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Zwei Springformen mit fetten und mit Mehl ausstäuben. Die erste Teigportion in die Springform geben, glattstreichen und bestenfalls nach dieser Methode backen, damit der Boden schön gleichmäßig ohne Wölbung (auf meinem Foto ist die Wölbung gut zu erkennen) hochbackt.

3. Mit den restlichen Teigportionen ebenfalls so verfahren. Es passen immer 2 Springformen in den Backofen. Die Kuchenböden abkühlen lassen und aus der Form lösen. Form säubern, neu fetten, ausstäuben, füllen, backen, auskühlen lassen, herauslösen.

4. Die komplett ausgekühlten Böden nun ggf. begradigen, wenn ihr nicht nach der hubbelfreien hochback-Methode gearbeitet habt. Den Fruchtaufstrich auf dem ersten Boden verteilen, den zweiten Boden draufsetzen, wieder Fruchtaufstrich drauf, den dritten Boden auflegen, Fruchtaufstrich und zum Abschluss den vierten Boden drauf. Ob ihr die Torte von hell nach dunkel oder von dunkel nach hell bleibt euch überlassen. Soviel kreativen Freiraum habt ihr bei der Torte ;)
Die Torte jetzt mit Frischhaltefolie abdecken und gute 4 Stunden kalt stellen.

5. Für das Frosting gemäß Rezept die Butter und den Puderzucker gut 6 min. weißschaumig rühren. Den Joghurt zum Schluss esslöffelweise unterschlagen. (Die Buttercreme gemäß Anleitung anrühren). Den Kuchen nun rundherum mit dem Frosting, der Buttercreme oder Ganach einstreichen und nochmals eine Stunde kaltstellen.


Soweit so gut. Jetzt zeige ich euch die Bilder, waurm ich höchst unzufrieden mit meinem .... "Kunstwerk" bin. Ich habe 20 cm Springformen von 2 unterschiedlichen Herstellern verwendet. Somit hatte ich je 2 unterschiedliche große Kuchenböden. Mein Plan war, den Unterschied mit Buttercreme auszugleichen. Dabei ist sowas wie der schiefe Turm von Pisa herausgekommen.
Mein Fondant (Fertigfondant von Xenos) ist ständig gerissen und hat sich nicht auf die benötigte Größe ausrollen lassen. Irgendwann hab ichs dann versucht und beim Auflegen ist er ebenfalls wieder gerissen. Gut. Ich dachte mir dann, die Stellen überklebe ich einfach mit pinken Blümchen, auch wenn es so nicht geplant war.

Tja. Und weil es mich sowieso schon alles geärgert hat, hat sich der Fondant auch nicht ordentlich auf dem Kuchen verarbeiten lassen und ist immer weiter gerissen.

man beachte den schmaler werdenden Rand bis zur Platte :)

überklebte Risse

das Einschlagen hat auch hier nicht funktioniert


Im Endeffekt war ich unzufrieden mit der Torte, dass ich sie nicht verschenkt habe, weil sie meinen Ansprüchen nicht gerecht wurde. Vielleicht etwas kritisch aber sowas ärgert mich :)

Meine allererste Fondanttorte ist übrigens 1000 mal besser gewesen.

Manchmal ist einfach der Wurm drin und nichts will klappen.
Natürlich kommt es nicht in aller erster Linie auf die Optik sondern auf den Geschmack an, aber wenn ich von Grund auf schon unzufrieden mit dem Werk bin, dann bin ich auch bockig.

Kennt ihr das? Ihr nehmt euch was vor, habt ein konkretes Bild im Kopf und seid richtig enttäuscht, wenn es nicht so klappt wie geplant? Ich werde auf jeden Fall einen 2. Versuch mit dieser Torte starten. Den Kampf werde ich gewinnen!!!!!!!! 

Liebe Grüße
Eure
Janin

Kommentare:

  1. Ich finde der Kuchen sieht lecker aus :)

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  2. Also, ich würde ein Stück nehmen und ich find, er sieht echt gut aus!

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  4. Von innen sieht der Kuchen echt toll und lecker aus. :)
    Aber ich kenne das, dass es manchmal nicht so klappt wie man will. Auch wenn man bestimmte Dinge schon tausendmal gemacht hat, heißt es nicht, dass es nicht auch mal daneben gehen kann.
    Viel Glück bei deinem nächsten Versuch!

    Liebe Grüße
    Kali

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  5. Mir passiert das dauernd beim backen, deshalb hat mich auch mittlerweile die Lust dadran verlassen.
    Ich stelle mir alles so toll und einfach vor und sobald es dann ans backen/Eingemachte geht merke ich, dass es nocht so klappt, wie ich es will.
    Das ärgert mich dann immer so, weil man so viel Zeit reinsteckt und es einfach nicht so wird wie man es möchte :/

    Trotz der gerissenen Stellen fnde ich, dass sie aber trotzdem ganz lecker aussieht :)
    Ich hätte mich über sowas sehr gefreut, da ich weiß wie viel Arbeit drin steckt :D
    Und schemcken tut sie trotzdem bestimmt :)

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  6. Ich kenne das auch. Es ist einfach so ärgerlich, wenn es dann nicht so schön aussieht, wie man es sich vorgestellt hat. Besonders, wenn es schon vorher einmal geklappt hat. Aber ich finde dein Kuchen kann sich trotzdem sehen lassen! Ich würde auf jeden Fall gerne ein Stück davon essen, hehe. :)

    STNNR.BLOGSPOT.DE

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  7. Also von innen sieht der Kuchen wirklich sehr gut aus. Das würde ich so nie hinkriegen. Aber das mit dem Fondant verstehe ich auch. Wenn man etwas verschenken will, sollte es einem selber auch gefallen. Beim nächsten Mal schaffst du es sicher :D

    Im übrigen bist du bei den Blogvorstellungen dabei :) Geht ja noch ein paar Wochen weiter.

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