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Samstag, 20. Juli 2013

Vollkornnudeln mit Bruschettasoße und Hühnchen - mein liebstes Sommeressen

Hallo ihr Lieben,

das Wetter ist einfach sowas von traumhaft, da ist die Motivation (zumindest bei mir) relativ klein am PC zu sitzen. Heute Abend hab ich aber etwas Zeit gefunden und möchte euch endlich mal mein neues Lieblings-Sommergericht zu zeigen: Vollkornspaghetti mit Bruschettasoße und Hühnchen.

Das Rezept findet ihr in der aktuellen LECKER. 



Hier die Zutaten für 2 Personen

150 g Vollkornspaghetti
3 große Tomaten
6-8 EL Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
350 g Hühnchenbrust
Salz & Pfeffer

1. Zunächst die Tomaten vierteln, entkernen und anschließend in kleine Würfel schneiden.
Knoblauch schälen und klein hacken oder durch die Knoblauchpresse geben. Anschließend den Knoblauch zu den Tomaten geben und 6-8 EL Olivenöl zugeben. Alles vermischen.

2. Die Nudeln in Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit das Fleisch in Würfel schneiden. Die Pfanne erhitzen, das Fleisch zugeben, pfeffern und salzen und von allen Seiten anbraten.

3. Von dem Nudelwasser gut 100 ml auffangen, die Nudeln abschütten, wenn sie gar sind.
Wenn das Fleisch fertig angebraten ist, die Tomaten dazugeben und 5 Minuten aufkochen. Anschließend einem Schuss Nudelwasser zugeben, alles aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Nudeln zugeben, alles vermengen und servieren.

Man kann gern noch gehobelten Parmesan zugeben und das Ganze mit Basilikum garnieren.

Ein leckeres, sommerlich leichtes Gericht! Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure
Janin

Donnerstag, 1. November 2012

Schlemmertag: Schaschlik nach Mamas Art

An diesem wunderbaren Feiertagsdonnerstag darf es gern deftig sein. Ich möchte euch daher heute das Schaschlik-Rezept meiner Mutter ans Herz legen. Würzig, deftig und in Kombination mit Reis oder Pommes ein Gedicht.


Zugegeben: fotogen ist Schaschlik nicht, aber es soll ja schmecken und nicht gut aussehen ;)


Hier also das Rezept für 3-4 Personen:

500 g Rindergulasch
500 g Schweinegulasch
1 Zwiebel
2 Paprika
durchwachsener Speck
2 Gläser Zigeunersoße 
Schaschlikgewürz
Salz, Pfeffer

1. Zunächst das Fleisch kleinschneiden, die Zwiebeln und Paprika würfeln und den durchwachsenen Speck ebenfalls würfeln. Wer das wie ich nicht mag, kann auch diese kleinen, mageren Schinkenwürfel nehmen. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

2. Alle Zutaten in einen Bräter (mit Deckel) geben oder wie ich in einen Römertopf. Mit Schaschlikgewürz, Salz und Pfeffer würzen und gut durchmischen. 

3. Bei 220 Grad für gute 15 min. ohne Deckel im Ofen "anbraten". Anschließend die Zigeunersoße zugeben und mit Wasser verdünnen. 

4. Die Temperatur auf 150-170 Grad Umluft reduzieren, Deckel drauf und das Ganze für 2-3 Stunden im Ofen schmoren lassen. Zwischendrin immer mal wieder umrühren. Das Schaschlik ist fertig, wenn das Fleisch richtig schön weich ist.

So. Das war unsere Schaschlikvariante. Nicht am Spieß, sondern lose in einem Bräter zubereitet. Mit Reis, Brot oder Pommes ein wirklich tolles Gericht, dass sich super vorbereiten lässt.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure
Janin



Freitag, 21. September 2012

[Good Food] #1

Ich würde gern häufiger auf dem  Blog nicht nur Snacks oder Gebackenes vorstellen, sondern ab und auch gern mal ein leckeres Gericht. Die meisten sind fix gemacht und nicht großartig aufwendig. Ich habe euch hier und hier schon ein paar schnelle Gerichte gezeigt und würde das Ganze gern ausweiten., weil die beiden Posts bei euch gut angekommen sind.

Herbst und Winter sind für mich ganz klar die Zeit des Kochens und Backens, vorallem des Schlemmens. Da darf es am Wochenende gern mal aufwendiger sein und mehr Kalorien haben :)

Ich bin keine herausragende Köchin, versalze schonmal gern Nudeln oder Suppen und lasse auch häufig mal etwas anbrennen. Aber: ich habe Spaß dabei und deshalb wird es hier in der Kategorie [Good Food] regelmäßig unregelmäßig leckere Gerichte zum Nachkochen geben.

 
Den Anfangen machen heute Schweinelendchen in Pilzrahmsauce



Für 4 Portionen:

1 Zwiebel
300 g frische Champignons
1 Bund Petersilie
600 g Schweinefilet
4 EL Butterschmalz oder ähnliches
Salz & Pfeffer
100 ml trockener Weißwein
125 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
200 g Sahne oder Cremefin von Rama

1. Zwiebeln schälen und in feine Wüfel schneiden. Pilze putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Petersilie waschen und kleinhacken. Das Schweinefilet säubern und in gut 3 cm breite Streifen schneiden.

2. In einer Pfanne Öl oder Butterschmalz erhitzen und die Filetscheiben 3-4 Min. von beiden Seiten anbraten. Salzen und pfeffern und abgedeckt zur Seite stellen. Das restliche Butterschmalz in die Pfanne geben und die Zwiebeln 1 Min. anbraten. Vorsicht, wenn sie verbrennen wirds bitter! Die Pilze zugeben und alles für 5 Min. unter Rühren scharf anbraten.

3. Mit Weißwein löschen, den Weißwein verdampfen lassen. Die Brühe und Sahne zugeben und aufkochen lassen. Die Soße einkochen und sämig werden lassen. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Fleisch nochmals in der Sauce erhitzen.

Fertig!
Bei uns gab es Reis dazu. Bandnudeln, Rösti oder einfach Salat passen aber genauso gut.

Ihr seht, fix gemacht und dafür richtig lecker. Auf dem Bild seht ihr zwar weder Pilze noch Petersilie, gehören aber zum Rezept.

Das Rezept habe ich auf dem Buch Küchenschätze von GU, welches ich noch näher vorstellen werde.

Liebe Grüße
Janin

 

Samstag, 15. September 2012

Flammkuchen auf die Schnelle


Hallo ihr Lieben,

ich habe lange nichts von mir hören lassen. Der Arbeitsalltag hat mich wieder und irgendwie komme ich noch nicht so ganz mit der Bildbeabeitung von Windows 7 klar. Unter Vista kam ich besser klar ;)
Aber in der Zwischenzeit hab ich viel fotografiert und bereite einige tolle Posts für euch vor.

Anfangen möchte ich mit einem leckeren, schnellen Gericht.
 
Es ist kalt, nass, dunkel: der Herbst ist da! Ich finde den Herbst toll. Wenn sich die Blätter an den Bäumen richtig schön bunt färben, man sich mit gutem Gewissen und einer Wolldecke den ganzen Tag auf dem Sofa lümmeln kann und es richtig viele Regentage gibt.
Meine Lust zu Kochen und zu Backen ist in dieser Jahreszeit besonders ausgeprägt. Es ist nicht zu warm zum Essen, Sachen wie Suppen & Eintöpfe oder Pflaumen und Äpfel schmecken besonders gut. 

Und: ES IST FLAMMKUCHEN-ZEIT!
 
Klar, Flammkuchen kann man immer essen aber im Herbst schmeckt er am besten. Und wer einen Flammkuchen auf die Schnelle will, der macht es wie ich.



Zutaten für 1 Blech (1 verfressene Person wie mich, oder 2 genügsame Personen):
1 Packung Knack & Back Flammkuchenboden
1 Töpfchen Creme Fraiche (ich liebe Kräuter-Creme-Fraiche)
1/2-1 Zwiebel
75 g mageren Speck


1. Den Flammkuchenboden nach Anleitung aus der tollen Knack & Back Rolle befreien und auf einem Backblech verteilen. Den Backofen gem. Packungsanleitung vorheizen.

2. Die Speckwürfel in der Pfanne anbraten. In der Zwischenzeit die Zwiebel in Ringe schneiden.
 

3. Creme Fraiche auf dem Flammkuchenboden verteilen, Zwiebeln und Speck draufgeben.
 

4. Den Flammkuchen für 11-15 min. in den Ofen geben.

Bei dem Duft alleine läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Ich habe das komplette Blech alleine gegessen. Klingt verfressen, aber ich habe mich das ganze Wochenende schon so darauf gefreut und er war richtig, richtig lecker. Ich habe die Knach & Back Teigsorten neulich für mich entdeckt. Auch der Hefe-Pizzaboden ist wunderbar luftig und richtig lecker. Wer also auf die Schnelle (Zubereitungszeit inkl. Backzeit max. 20 min) etwas leckeres haben möchte, ist hier genau richtig.


 Andere leckere Varianten wären z.B. Rucola, Schinken oder Speck, Parmesan, Zwiebeln und Crème fraîche oder  Tomaten, Mozzarella, Basilikum, junger Spinat und Crème fraîche.
Im Lokal hatte ich mal eine Variante mit Curry Creme Fraiche und Puntenstreifen die auch richtig lecker war. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Liebe Grüße
Eure Janin 

Dienstag, 4. September 2012

Pasta mit Paprika und Putenstreifen in Frischkäsesoße

Heute gibts ausnahmsweise mal etwas Gekochtes. Ich hab mir überlegt, dass ich durchaus auch das ein oder andere Rezept zum Kochen posten könnte. Ich koche eigentlich fast täglich, allerdings nicht besonders ausgefallen, eher gängige Gerichte. Am Wochenende meistens etwas größer bzw. aufwendiger, da es unter der Woche meistens schnell gehen muss.

Ich bin ein Brot-Mensch. Ich muss nichts warmes essen, mir reicht ein gutes Abendbrot, ein Müsli oder Quark.

Am Wochenende gab es noch resturlaubsbedingt Resteverwertung. Also habe ich mich zu einer Pasta-Pfanne mit Paprika und Putenbruststreifen in Frischkäsesoße entschieden.


Das braucht ihr für 1 Portion:

1/2 Zwiebel
1/2 Paprika
einige Scheiben Putenbrustaufschnitt
Pasta
einen Schuss Milch
etwas gekörnte Gemüsebrühe
Brunch feine Kräuter

1. Pasta nach Packungsanleitung im Salzwasser gar kochen.

2. In der Zwischenzeit werden die Zwiebel und die Paprike in kleine Würfel geschnitten. Erst die Zwiebeln einige Zeit andünsten bis sie glasig sind, dann die Paprika zugeben.

3. Die Putenbrustscheiben in Streifen schneiden und ebenfalls zugeben. Alles leicht anbraten und anschließend gut die Hälfte des Brunch dazugeben und in der Pfanne schmelzen. Da es recht dickflüssig wird, gebe ich noch einen guten Schuss Milch dazu und einen halben Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe.

4. Die Nudeln zugeben und kurz aufkochen lassen.

Fertig.

Ein einfaches, schnelles Gericht, dass sich herrvorragend zur Resteverwertung eignet. Statt Putenbrust könnt ihr natürlich auch Schinken oder ähnliches verwenden, oder es ganz weglassen.

Guten Appetit!

Eure
Janin

 

Dienstag, 24. Juli 2012

Grillen Part VI: warmer Sommersalat

Heute gibt es mal wieder passend zum Sommer ein Rezept für einen warmen Sommersalat. Nicht jeder mag immer Kartoffel oder Nudelsalat zum Fleisch. Grüner Salat ist auf Dauer auch langweilig, daher gibt es heute von mir ein Rezept für einen leckeren, warmen Sommersalat.
 

Genaue Angaben zum Rezept kann ich nicht machen. Ich denke man kann es beim Kleinschnibbeln ungefähr abschätzen. Für 2 Personen habe ich folgende Zutaten verwendet:

5 Kartoffeln
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
200 g Brokkoli
5 EL Olivenöl
Salz + Pfeffer
Knorr italienische Kräuter zum Streuen

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. 
Kartoffeln in eine Auflaufform geben und mit 5 EL Olivenöl beträufeln und in den Ofen schieben.

Die Paprika klein schneiden und den Brokkoli waschen und die Röschen klein schneiden.

Nach 30 Min. die Paprika zugeben und weitere 15 min. im Ofen garen.

Anschließend den Brokkoli zugeben, mit Salz und Pfeffer sowie den Knorr Kräutern würden.
Weitere 10-15 Min. im Ofen garen, bis der Brokkoli die gewünschte Festigkeit angenommen hat. Ich mag es, wenn er schön weich ist.

Alles in allem eine leckere Beilage zu Gegrilltem, die superschnell gemacht ist.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Janin

Donnerstag, 12. Juli 2012

Grillsaison Part V: Coucous Salat

Perfekt zum Grillen, wenn man mal keine Lust auf die schweren Salate wie Kartoffel- oder Nudelsalat hat. Couscous habe ich das erste Mal vor kurzem bei einer Freundin probiert und war gleich begeistert. Mein erster Gedanke war: schmeckt wie Tomatenreis. 

Zum Grillen habe ich dann bei Chefkoch ein Rezept rausgesucht und mich daran versucht. Allerdings habe ich das Rezept etwas umgewandelt, bzw. angepasst, da ich gern etwas würziger mag.


Zutaten:
250 gr. Bulgur oder Couscous
3 Paprikaschoten
1/2 Bund Lauchzwiebel
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
1/2 Tube Tomatenmark
4 EL Öl
Salz
Gemüsebrühe

1. Bulgur oder Couscous in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser und Gemüsebrühe auffüllen. Soviel Wasser verwenden, dass der Couscous gerade so bedekt ist. Gut salzen (vorsicht durch die Brühe wird es schon salzig!) und 10 min. quellen lassen.

2. Währenddessen die Paprika kleinschneiden, Knoblauch hacken oder pressen und die Lauchzwiebeln in kleine Ringe schneiden.

3. Öl und Tomatenmark unter die Couscousmasse rühren und das Gemüse zugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Schmeckt super zu gegrilltem Fleisch oder einfach mit einem Stück Baguette. Dazu kann man auch noch Minzjoghurt reichen, was aber nicht unbedingt mein Fall ist.

Viele Grüße
Janin

Fingerfood die 2. - Thunfisch Blätterteigtaschen


Als 2. Fingerfood habe ich kleine Thunfisch-Blätterteigtaschen gemacht.
Ich habe das erste Mal überhaupt mit Blätterteig gearbeitet und hatte Blätterteig irgendwie immer trocken und staubig im Mund in Erinnerung. Ja, ich mag es eigentlich, wenn es staubt beim Essen, aber den Blätterteig hatte ich irgendwie ungut staubig in Erinnerung. Sei es drum! Die Taschen waren richtig lecker. Wo ich das Rezept gefunden habe, weiß ich leider nicht mehr.


Zutaten für ca. 9 Stück
1 Rolle Blätterteig
1 Dose Thunfisch in Öl
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 kleine Paprikaschote
Kleine Mozzarellakugeln
Salz
Pfeffer
Zum Bestreichen:
1 EL Milch
1 Eigelb

1. Den Thunfisch gut abtropfen lassen und 1 EL Öl auffangen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken, die Paprika fein würfeln. Das Thunfischöl nun in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 1 Min. anbraten. Thunfisch und Paprikawürfelchen unterrühren und 2-3 Min. mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.

2. Den Blätterteig in 9 Rechtecke aufteilen und den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze (keine Umluft!) vorheizen.


3. Mit einem Teelöffel die Thunfischmasse auf dem Blätterteig verteilen, dabei darauf achten, dass der Rand freigelassen wird, damit wir die Taschen nachher gut schließen.
Die Mozzarellakugeln halbieren und ebenfalls auf die Thunfischmasse geben. Die Tasche nun zuklappen und auch hier wieder mit einer Gabel den Rand eindrücken.

4. Milch und Eigelb verrühren und die Teigtaschen damit bestreichen. Im Backofen etwa 25 Min. goldbraun backen, herausnehmen und am besten noch warm servieren.
Die Taschen waren richtig lecker, schön fluffig und überhaupt nicht staubig. Für mich der perfekte Unterwegs-Snack und toll für Partys oder gemütliche Abende.


 Viel Spaß beim Nachkochen (ich freue mich über Links in den Kommentaren!)

Eure
Janin

Sonntag, 8. Juli 2012

Fingerfood: Mini-Calzone

Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich zum Fußball gucken ein kleines Fingerfood“buffet“ gemacht und möchte euch die Rezepte für die Minicalzone und die Thunfisch-Blätterteigtaschen (folgt)  nicht vorenthalten.


Hier das Rezept für die Minicalzone (ca. 12 Stück, variiert je nach Durchmesser)

1 Pizzateig
Tomatensoße
Schinken, Salami,Thunfisch (was man eben mag)
geriebenen Käse oder kleine Mozzarellakugeln

Ich habe es mir wirklich ziemlich einfach gemacht und den fertigen Pizzateig von Knack & Back verwendet. Wohlgemerkt das erste Mal und ich war begeistert. Er kommt richtig schön fluffig aus der Dose und sieht wirklich ziemlich nach Hefeteig aus. 

1. Den Teig dann auf dem Backblech schön auseinanderziehen, dabei mit den Fingern arbeiten und nicht mit dem Nudelholz.

2. Mit einem Glas (ich habe ein Caipirinha Glas verwendet, man sollte aber darauf achten, dass der Durchmesser nicht zu klein ist, sonst gibt’s Matsche) habe ich nun runde Teigfladen ausgestochen und mit der beigefügten Tomatensoße (die richtig, richtig lecker ist) bestrichen.

3. Die Teigfladen werden dann nach belieben mit Salami, Schinken, Thunfisch, Champignons, was ihr eben mögt zur Hälfte belegt. Käse drauf und das Ganze dann zusammenklappen.

4. Mit einer Gabel den Rand festdrücken und die Miniclazone bei 225 Grad Umluft ca. 15-20 Min. backen. Aus dem Ofen nehmen und essen! 

Mir haben sie richtig gut geschmeckt. Der Teig war super und die Tomantensoße die dabei war ist richtig lecker. Für mich der beste Fertigpizza-Teig!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Eure Janin

Donnerstag, 14. Juni 2012

Ein kleiner Snack am Abend

Einen wunderschönen guten Abend euch allen!

Heute möchte ich euch noch eben ein schnelles Abendbrot vorstellen, das es die letzten Tage bei mir gab: überbackene Putenbrust auf Vollkorntoast mit Paprika.


Leider war das Licht an dem Abend nicht besonders, so dass ich eigentlich kein halbwegs vernünftiges Bild zustande bekam. Aber man erkennt, was es war :-)

Das Rezept habe ich (3 x dürft ihr raten) aus dem aktuellen Rezeptheft von Lecker.

Zutaten für 2 Scheiben Toast:

2 Putenschnitzel
2 Scheiben Vollkorntoast
Raspelkäse
1/2 Paprika (rot, gelb, grün, wie man mag)
3-4 grüne Pepperoni (wer mag. Ich mag nicht, daher weggelassen)

1. Die Putenschnitzel vorsichtig schön dünn klopfen, salzen und pfeffern und in der Pfanne von beiden Seiten durchbraten.

2. In der Zwischenzeit die beiden Toastscheiben rösten und den Grill des Backofens vorheizen.

3. Die Paprika und alternativ Pepperoni in feine Streifen bzw. Ringe schneiden.

4. Pute auf die gerösteten Toastscheiben, Paprika (auch die Pepperoni) und Käse drauf und gute 15 Min. im Backofen überbacken.

Essen!

Mir hat es sehr gut geschmeckt. Allerdings würde ich an der Würze vielleicht noch etwas rumtüfteln oder einen anderen Käse verwenden. Ich hatte geriebenen Emmentaler. Von Fol Epi gibt es einen wunderbaren Käse zum Überbacken, der sich, glaube ich, hervorragend dafür eignet.

Guten Appetit!

Eure Janin

Montag, 11. Juni 2012

Der 4kg Erdbeerwahnsinn Part 1/3

Am Sonntag hat mein Vater mich zum Erdbeerpflücken eingeladen. Da ich sehr gerne Erdbeeren pflücke, bin ich natürlich mit gefahren. Mit einem Eimer bewaffnet ging es los. Eine Beere in den Eimer, eine in den Mund...

Ich hatte nur einen kleinen 4 Liter Eimer. Meine Eltern hatten da einen etwas größeren dabei. Nach knapp einer Stunde ging es dann zum Wiegen. Wir hatten zusammen 8 Kilo Erdbeeren! Oh man, in meinem Eimer waren immer hin knapp 3 Kilo. Eigentlich wollte ich doch gar nicht so viele (mir ist beim Pflücken eingefallen, dass ich noch etwas über ein Kilo Erdbeeren zu Hause habe).

Naja jetzt sind sie halt hier. Aber was macht man mit 4 Kilo Erdbeeren?

Ganz klar, Erdbeermarmelade!


Ich habe es mir einfach gemacht und den Gelierzucker von Diamant benutzt.

Zutaten: 
1 kg Erdbeeren
ca. 150ml Orangensaft
500gr Gelierzucker 2:1 von Diamant
ca. 5-6 Gläser ( z.b. von Championions aus dem Glas )

Ablauf:
Zuerst müssen die Beeren gewaschen, entstielt und zerkleinert werden. Anschließend den Fruchtbrei von einem Kilo Erdbeeren in einen Topf geben, und 500 Gramm Gelierzucker untermengen. (Ich habe hier noch etwas Orangensaft dazugegeben, da mir die Marmelade viel zu süß war, ist aber kein muss).

Unter Rühren zum Kochen bringen und bei starker Hitze ca. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die eingekochte Masse heiß in die bereitstehenden Gläser füllen und sofort mit dem Deckel verschließen. Zum Erkalten die Gläser auf den Deckel stellen und fertig ist die Erdbeeremarmelade.

Was mit den anderen 3 Kilo meiner Erdbeeren passiert ist, Erfahrt ihr im nächsten "Erdbeerwahnsinn".

Habt ihr schon ein mal Marmelade selber gemacht?
Eure 
Jenny

Freitag, 1. Juni 2012

Grillsaison Part IV - Käse-Nuss Dip

Was beim Grillen nicht fehlen darf sind Dips und Saucen. Heute gibts einen wirklich leckeren würzig-herzhaften Käse-Nuss Dip. Das Rezept habe ich vor einiger Zeit von einer Freundin bekommen, weiß daher nicht mehr, woher es ursprünglich stammt.

nicht sonderlich appetitlich aber der Dip ist einfach nicht fotogen :)

Zutaten:

150g Feta- bzw. Hirtenkäse (Kuh oder Schaf, je nach Geschmack)
200g Frischkäse
1-2 EL Milch
2 EL fein geriebene Haselnüsse
1 TL Saft einer Orange
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
2-3 Zehen Knoblauch

Den Feta mit einer Gabel kleindrücken und zusammen mit dem Frischkäse und der Milch zu einer cremigen Masse verrühren.

Die Haselnüsse mit dem Orangensaft unterrühren, Knoblauch hacken und unterheben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Am Besten über Nacht ziehen lassen, kann aber auch sofort gegessen werden.

Ich liebe diesen Dip und könnte ihn einfach zu allem essen!

Viel Spaß beim Nachmachen

Eure Janin

PS: Morgen gibts hier ein hübsches Gewinnspiel für euch! Also vorbeischauen nicht vergessen!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Grillsaison Part III - Gemüsespieße mit Hackbällchen

Ich hatte zwar Lust zu Grillen, aber nicht sonderlich viel Lust auf Fleisch. Also gab es Gemüsespieße mit Hackbällchen.


Für 8-10 Spieße

2 Paprika
8-10 kleine Kartoffeln (Drillinge oder Babykartoffeln)
1 Zwiebel
250g Hackfleisch gemischt
Salz
Pfeffer
türkisches Köffte Gewürz
1/2 Packung Feta oder Hirtenkäse
ca. 50 ml Olivenöl
ca. 1 TL Knorr ital. Kräuter zum Streuen
1 Knoblauchzehe

8-10 Holzspieße

Zunächst die kleinen Kartoffeln schräg halbieren, dann ca. 20 min. gar kochen.
In der Zwischenzeit die Holzspieße in Wasser einweichen, damit sie auf dem Grill nicht zu schnell verbrennen. Die Paprika in Stücke schneiden (nicht zu klein, nicht zu groß). Zwiebel viertel und die einzelnen Schichten trennen.

Den Feta oder Hirtenkäse in kleine Würfel schneiden. Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und dem türkischen Gewürz würzen, zu kleinen Bällchen formen und in die Mitte ein Würfel geben.

Die Spieße zunächst mit einer Scheibe Zwiebel, dann Paprika, dann Kartoffel und dann Hack bestücken, so waren sie am stabilsten. Hier könnt ihr nun frei variieren, wie ihr er mögt.

Anschließend die Kräuter zum Olivenöl geben, die Knoblauchzehe pressen oder hacken und ebenfalls dazu geben. Das Gemüse mit dem Öl bestreichen und auf den Grill legen.

Solange auf dem Grill lassen, bis die Hackbällchen durch sind.



Viel Spaß beim Nachgrillen!
Eure
Janin

PS: Am Samstag gibt es ein kleines Gewinnspiel :)

Sonntag, 27. Mai 2012

Grillsaison Part II: Bruschetta

Heute gibts einen weiteren Post zur Grill-Reihe: Bruschetta.

Bruschetta esse ich persönlich gern, obwohl ich keine Tomaten mag. Ich finde die Kombination von Olivenöl, Knoblauch und entkernten Tomaten sehr gelungen. Hier nun das Rezept:


Zutaten für ca. 8 Scheiben Weißbrot:
6 Tomaten
Salz
Pfeffer
3-4 Knoblauchzehen
Olivenöl
Basilikum (wer mag, ich mag nicht, daher weggelassen)
Baguette

Es gibt hierbei nun 2 Varianten:

Variante 1: Tomaten werden für einige Sekunden in kochendes Wasser gegeben und sobald die Haut aufplatzt in eiskaltem Wasser abgeschreckt. Die Haut von den Tomaten abziehen, Tomaten entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Variante 2: Die Tomaten einfach mit Haut entkernen und in kleine Würfel schneiden. Geschmacklich macht es meiner Meinung nach keinen Unterschied.

Die Knoblauchzehen kleinhacken und mit Olivenöl übergießen. Tomatenwürfel zugeben und alles gut salzen und pfeffern. Die Menge des Olivenöls kann ich nicht genau angeben, ich mache es immer nach Gefühl. Die Tomaten sollten also schön benetzt sein vom Öl und auf dem Boden der Schüssel sollte noch etwas Olivenöl übrig sein.

Wer Basilikum mag gibt hier nun einige kleingehakte Blätter hinzu.

Das Baguette nun in Scheiben schneiden und diese dann einige Minuten im Backofen bei 190 Grad rösten, herausnehmen und die Tomatenwürfel drauf verteilen und mit Basilikum anrichten.

Fertig.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Grillsaison: Part I - Nudelsalat à la Mama

Heute möchte ich mit einer mehr oder weniger kulinarischen Reihe zum Thema Grillen starten.

Sobald die Sonne scheint und die Temperaturen auf über 20 Grad steigen, habe ich das Verlangen zu Grillen. Ich bin allerdings nicht der Fleisch- oder Würstchentyp sondern eher der Beilagen-, Salate- und Brot- und Dipfan.
Also möchte ich hier einige meiner liebsten Rezepte fürs Grillen vorstellen. Von Salaten, über Fleischgerichte, Dips, selbstgebackenes Brot und und und. Den Anfang macht heute ein Klassiker (nichts für Kaloriensparer!!!):

Nudelsalat à la Mama (ein wenig gepimpt, Mama lässt die Paprika weg):


Zutaten für eine große Schüssel:
1 Glas Miracel Whip
etwas Öl
Prise Zucker
2-3 kleine Paprikaschoten
Gewürzgurken nach Geschmack
ca. 300g Fleischwurst oder Lyoner am Stück
500g Nudeln nach Wahl
3-4 hartgekochte Eier

Das Rezept ist denkbar einfach:

Die gewünschten Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Ich verwende gern bunte Nudeln und am liebsten die kleinen von Barilla.

3-4 Eier hartkochen.

Die Miracel Whip (man kann sicher auch jede andere Mayo verwenden, ich mag diese aber am liebsten) mit einem Schuss Öl schön cremig rühren. Wer mag kann auch noch ein wenig mit Sahne verfeinern.
Ich gebe nun noch eine Prise Zucker dazu um die Säure ein wenig zu mildern.

Paprikaschoten waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Menge kann hier wie auch bei allen anderen Zutaten je nach Geschmack variieren.

Die Eier (am besten mit einem Eierschneider) ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Fleischwurst ebenfalls würfeln.

Alle Zutaten zu den Nudeln geben und anschließend die Mayo drübergeben, gut vermengen und etwas ziehen lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Freitag, 6. April 2012

"Wohin mit dem Gemüse" oder "Restverwertung: gefüllte Paprikaschote"

Hallo,

heute möchte ich euch eins meiner Lieblingsrezepte zeigen. Gefüllte Paprikaschoten kennt man ja. Ich habe vor Jahren in einer Kochzeitschrift
folgende Abwandlung gefunden und seitdem gibt es die klassische Paprikaschote in Tomatensoße nicht mehr :-)

Also hier das Rezept für 4 Hälften:



Gefüllte Paprikaschoten

1 Zwiebel
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Möhre
1 rote und
1 gelbe Paprika
Öl zum Anbraten
400 g Hackfleisch
Salz, Pfeffer
250 g Mozzarella
3 Eier Gr. M
200 g Schlagsahne oder Kräuter Creme Fraîche

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln, das Lauch und die Möhre kleinschneiden und die Paprikaschote längs halbieren.
Das Hackfleisch scharf anbraten und würzen. Dann das kleingeschnittene Gemüse mit andünsten und nachwürzen.

Den Mozzarella in Scheiben schneiden während das Gemüse dünstet. Die Eier mit der Sahne (oder Kräuter Creme Fraîche) verrühren und ebenfalls würzen. Die Soße unter die Hack-Gemüsemasse mischen und auf die halbierten Paprikaschoten verteilen.

Wer mag kann in die Masse noch Feta Stücke geben, mag ich persönlich sehr gern.

Die Paprikaschoten kommen insgesamt 30 Min. bei 200 °C in den Ofen. Nach 15 min Garzeit die Mozzarellascheiben auf den Paprikaschoten verteilen und die restlichen 15 min. im Ofen garen lassen.

Als Beilage kann Reis gereicht werden oder einfach nur ein Stück Baguette. Ich esse sie am liebsten ohne Beilage :)

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure
Janin